Leitung

  • Gisela Olroth-HackenbrochGisela Olroth-Hackenbroch

Das Theater Das Spielbrett wurde 1997 von Gisela Olroth-Hackenbroch gegründet, die es auch leitet. Gisela Olroth-Hackenbroch wurde im klassischen, nationalen, modernen (M. Graham) und Ausdruckstanz ausgebildet. Sie trat mehrere Jahre als Tänzerin auf, sammelte Bühnenerfahrung und unterrichtete zunächst Tanz. Sie befasste sich intensiv mit den Theorien und Praktiken der traditionellen und modernen Atem- und Bewegungslehren (Heileurythmie, Eutonie, Bioenergetik, Yoga, Middendorf, Feldenkrais) und entwickelte auf diesen Grundlagen eine eigenständige, auf die besonderen Bedürfnisse des Schauspielers ausgerichtete Arbeitsmethode. 

Diese erprobte sie mehrere Jahre lang als Dozentin der Volkshochschule Köln. Sie experimentierte mit dem Kölner Maskentheater GARUDA im dramatischen Maskenspiel und realisierte dort eigene Stücke („Dantes zweite Höllenfahrt“, 1988; „Aphrodite oder der Gebrauch der Vernunft“, 1990). Von 1969 an war sie mehr als 30 Jahre als Dozentin für das dramatisch-dynamische Fach an der Schule des Theaters „Der Keller“ in Köln tätig. Daneben war sie zeitweise Gastdozentin an der „Central School of Speech and Drama“ in London sowie Regisseurin, Choreographin und Trainingsmeisterin an verschiedenen Landesbühnen Nordrhein-Westfalens und an der Freien Volksbühne in Berlin. 

1994 gründete sie ihre eigene Schauspielschule, das „Zentrum für Bewegung, Schauspiel und Tanz“, dessen Schauspielsparte als Berufsfachschule staatlich anerkannt wurde. Es gab regelmäßige ambitionierte Aufführungen der Schule, die ab 1997 auch im Theater Das Spielbrett gezeigt wurden. Seit 2006 wird die Schule von dem Schauspieler und Regisseur Arved Birnbaum geleitet, nunmehr unter der Bezeichnung „Deutsches Zentrum für Schauspiel & Film“. Olroth-Hackenbroch ist dort weiterhin als Dozentin in den Fächern Darstellerische Grundlagen, Szenen- und Rollenarbeit tätig.

Bisherige Inszenierungen:

"Der Bär" (Tschechow)

"Bernarda Albas Haus" (Lorca)

"Die Zoogeschichte" (Albee)

"Und ewig rauschen die Gelder" (Cooney)

"Wir fechten es durch" (Olroth-Hackenbroch)

Lesung: "Die schöne Schrift" (Chirbes)

"Roberto Zucco" (Koltès)

"Der Tod und das Mädchen" (Dorfman)

"Top Dogs" (Widmer)

"Der eingebildete Kranke" (Molière)

"Ich, Feuerbach" (Dorst)

"Nora oder ein Puppenheim" (Ibsen)

"Furcht und Elend des Dritten Reiches" (Brecht)

"Der zerbrochne Krug" (Kleist)

"Bernarda Albas Haus" (Lorca)