Bernarda Albas Haus

 

"Bernarda Albas Haus" von Federico García Lorca

Inszenierung: Gisela Olroth-Hackenbroch

1936, zwei Monate vor seiner Ermordung durch die politische Rechte zu Beginn des spanischen Bürgerkriegs wegen seiner gesellschaftskritischen Haltung und wohl auch wegen seiner Homosexualität, beendet Federico García Lorca sein Stück „Bernarda Albas Haus“, eine – wie es im Untertitel heißt – „Tragödie von den Frauen in den Dörfern Spaniens“.

Im Andalusien der 30er Jahre lebt die seit kurzem verwitwete Bernarda Alba mit ihren fünf Töchtern. Sie sind ledig geblieben, weil Bernarda sie nicht unter ihrem Stand verheiraten will. Nach dem Tod ihres Mannes hat sie zudem in ihrem Haus acht Jahre Trauer befohlen. Die Töchter leiden unter dem tyrannischen Regime Bernardas.

Nur Angustias, der Ältesten, ist es erlaubt, eine Beziehung zu einem Mann aufzunehmen, Pepe el Romano. Doch auf ihn hat auch die jüngste Tochter Adela ein Auge geworfen. Nur La Poncia, die alte Magd, und die bucklige eifersüchtige Martirio, die zweitjüngste Schwester, wissen davon. In der abgeschotteten Frauengesellschaft eskalieren schließlich die Konflikte.   

Die Inszenierung von Gisela Olroth-Hackenbroch zeichnet die einzelnen Charaktere und Situationen in sehr ausdrucksstarken und fotografischen Momenten, die den Zuschauer die kurz vor der Explosion stehende Spannung in diesem Haus regelrecht spüren lässt.  

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Darsteller:

Maria Braun
Friederike Führer
Ines Hanske
Caroline Jakubowski
Vera Krapf
Elfi Lebau-Moss
Sabine Neumann
Gudrun Ollesch
Melanie Sauer
Ella Sebastian-Strube

Trauerfrauen:

Emma Dowley
Ulrike Fischer
Eva Marischen
Carolin Schüten
Britta von Wiecki
Doris Wiesner

 

Kostüme:

Christiane Redeker

 

Premiere: 09. Mai 2014