Dreck

"Dreck" von Robert Schneider

Inszenierung: Gisela Olroth-Hackenbroch

Ein Mann betritt die Bühne mit einem Strauß Rosen in der Hand. Sad, so heißt der Mann, ist Araber. Abends verkauft er Rosen, um sein Studium zu finanzieren. In einem großen Monolog erzählt Sad von sich und dem Land, aus dem er kommt, von seinen Erinnerungen, Träumen und Hoffnungen.

Voller Poesie und doch immer wieder provozierend direkt beschreibt er sein Leben in einer deutschen Stadt, seine Erfahrungen mit Fremdheit und Verachtung. Er macht sich demütig zum Sündenbock, eignet sich die absurdesten Vorurteile an. Doch lässt er auch immer wieder spüren, wer aus seiner Sicht die Schuld für die Verhältnisse, in denen er leben muss, trägt.

„Dreck“ ist ein Stück, in dem der Ausländerhass und die Fremdenfeindlichkeit aus einer ungewohnten Perspektive betrachtet werden – mit den emotional geprägten Ansichten eines Ausländers über das Leben in Deutschland. Uraufführung: 10.01.1993, Thalia Theater, Hamburg.

 

Premiere im Theater Das Spielbrett: 14.02.2014

Regie und Bühnenbild: Gisela Olroth-Hackbroch
Darsteller: Uwe Melchert
Lichtdesign: Christian Polenzky
Fotografien: Carolin Schüten

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