Furcht und Elend des Dritten Reiches

"Furcht und Elend des dritten Reichs" von Bertolt Brecht

Inszenierung: Gisela Olroth-Hackenbroch

Die Inszenierung von Gisela Olroth-Hackenbroch "Furcht und Elend des Dritten Reiches", welche am 03. Februar nach einer sehr erfolgreichen Spielzeit Dernière feierte, zeigt in mehreren eigenständigen Episoden von ganz unterschiedlicher Länge und in ganz verschiedenen Lebenssituationen den ganz „normalen“ Alltag in Deutschland während der Herrschaft der Nationalsozialisten.Die kurzen, schlaglichtartigen Spielszenen ergeben ein Gesamtbild der damaligen deutschen Gesellschaft, zeigen aber auch individuelle Charaktere und ihren jeweiligen Umgang mit den Auswirkungen der nationalsozialistischen Diktatur. 

Die Szenen über die ständige Angst vor willkürlicher Gewalt und Rassenhass, das Kriechertum und die Ignoranz des sozialen Umfelds, welche Brecht aus eigenen Beobachtungen und Erzählungen Anderer verfasst hat, geben jedoch auch den Blick frei auf die teilweise unfreiwillig komisch erscheinenden und sehr intimen Momente des menschlichen Zusammenlebens in der damaligen Zeit. 


Premiere: 
Freitag, 02. November 2012

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Kritik zum Stück: KSTA vom 06.11.2012 - hier lesen...

Darsteller: Maria Braun
  Rainald Delillle
  Ludwig Eichinger
  Jürgen Gogol
  Dana Haase
  Ines Hanske
  Caroline Jakubowski 
  Verena Juette
  Vera Krapf
  Uwe Melchert
  Rainer Neuburg
  Sabine Neumann
  Melanie Sauer
  Thomas Traeder
   
Regie und Bühne:

Gisela Olroth-Hackenbroch

Assistenz: Maria Braun, Dana Haase
Kostüme: Christiane Redeker
Requisite: Verena Juette
Lichtdesign: Thomas Geisler
Beleuchtung/Ton: Christian Polenzky
   
  
Verlag:
  
Suhrkamp