Stückarchiv

Ein Blick auf eine Auswahl früherer Aufführungen:

Regie: Gisela Olroth-Hackenbroch
 


"Furcht und Elend des Dritten Reiches" von Bertolt Brecht

Das Stück zeigt in mehreren eigenständigen Episoden von ganz unterschiedlicher 

Länge und in ganz verschiedenen Lebenssituationen den ganz „normalen“ Alltag in Deutschland während der Herrschaft der Nationalsozialisten.

Die kurzen, schlaglichtartigen Spielszenen ergeben ein Gesamtbild der damaligen 
deutschen Gesellschaft, zeigen aber auch individuelle Charaktere und ihren jeweiligen Umgang mit den Auswirkungen der nationalsozialistischen Diktatur.

Premiere: 02. November 2012

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"Nora oder Ein Puppenheim" von Henrik Ibsen

Torvald Helmer steigt zum Bankdirektor auf. Diese Karriere hat er seiner Frau zu verdanken, die ihm bei einem Burn-out das Leben rettete. Das Geld für die Genesung - Badereise durch Italien - beschaffte sich Nora durch eine Urkundenfälschung. Das rächt sich, sie wird heute erpresst. Gisela Olroth-Hackenbroch inszenierte den Klassiker von Henrik Ibsen, in dem Nora sich emanzipiert und eine folgenreiche Entscheidung trifft.

Premiere: November 2011

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"Ich, Feuerbach" von Tankred Dorst

In diesem Künstlerdrama müht sich ein gealterter, einst erfolgsverwöhnter Schauspieler um ein Engagement, das ihn nach langer Pause in das Berufsleben zurückführen soll. Er erscheint mit sicherem und routiniertem Auftreten zu dem Vorsprechtermin, aber es ist nur ein junger Regieassistent anwesend. Der Intendant lässt auf sich warten. Er kennt den Schauspieler von früher, müsste sich an ihn erinnern – aber wo bleibt er?

Der Schauspieler sucht das Gespräch mit dem Assistenten, findet aber nicht den richtigen Ton. Er muss erfahren, dass der Assistent noch nie von ihm gehört hat und lässt sich schließlich auch den fatalen Grund seiner beruflichen Zwangspause entlocken. Seine Zeit scheint endgültig vorbei zu sein. Tankred Dorsts Stück bietet eine farbige, anspruchsvolle Rolle für einen ehrgeizigen Schauspieler und auf geistreiche Weise einen Blick in das Theaterleben.

Premiere: Oktober 2011

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"Der eingebildete Kranke" von Molière

Dies ist eines der berühmtesten Theaterstücke und gleichzeitig auch das letzte Werk von Molière. Herr Argan bildet sich ein, krank zu sein. Allen verkehrten Anordnungen der quacksalbernden Ärzte unterwirft er sich geduldig und führt sie aufs Genaueste aus. Ohne diese eingebildete Krankheit würde Argan, wenn auch ein beschränkter, doch gutmütiger Hausvater sein. So aber wird er zum Tyrannen seiner Tochter Angelique und zum Werkzeug seiner erbschleichenden zweiten Frau Belinde.

Premiere: 16. April 2010

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"Topdogs" von Urs Widmer

Das zeitgenössische Drama beschäftigt sich mit gekündigten Topmanagern, die der völligen Entfremdung von ihrem Beruf, ihrem Privatleben und sich selbst zum Opfer gefallen sind und nun mit Hilfe der New Challenge Company versuchen, ihr Leben in den Griff zu bekommen und möglichst schnell einen neuen Job zu erhalten.

Premiere: März 2009

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"Ewig rauschen die Gelder" von Michael Cooney

Eric steckt in der Klemme: Seit zwei Jahren ist er arbeitslos, ohne dass seine Frau Linda auch etwas ahnt. Eigentlich kein Problem, denn Eric hat im Sozialsystem eine einträgliche Lücke entdeckt: Monat für Monat kassiert er Sozialhilfe im Namen seines Untermieters, der bereits vor Jahren ausgewandert ist. Doch einmal auf den Geschmack gekommen, erfindet Eric weitere Hausbewohner mit den unterschiedlichsten Ansprüchen an das Sozialsystem, bis ein Mitarbeiter des Sozialamtes auftaucht und das Kartenhaus ins Wanken gerät.

Premiere: Januar 2008

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